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Geschichte & Tradition

Hundert Jahre.
Fünf Generationen.

Ein Betrieb wächst wie ein Baum: Jahr für Jahr, Ring um Ring. Von Friedrich Löhs Gründung 1920 bis zur fünften Generation — das ist unsere Geschichte.

Historisches Porträt von Friedrich Löh, Gründer der Zimmerei
Die Gründung

Friedrich Löh wagt den Anfang.

Mit 42 Jahren findet Friedrich Löh den Mut und den Willen, in einer unruhigen Zeit sein eigenes Unternehmen zu gründen. 1920, in der bewegten Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, hat er bis zu sechs Angestellte. Dabei hilft ihm nicht nur der Rückhalt seiner Frau Mina, sondern besonders seine umfangreiche Erfahrung im Handwerk. Bereits in den Gründungsjahren zeigt sich die Vielseitigkeit, die bis heute ein Markenzeichen der Firma ist.

Historisches Porträt von Georg Stark, zweite Generation
Die zweite Generation

Georg Stark übernimmt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg führt Georg Stark die Zimmerei weiter — die Wurzeln des Betriebs vor Augen, übernimmt er vielerlei Arbeiten: von Zimmermannsarbeiten über Ausbesserungen bis hin zum Parkettlegen. Mit vier Mitarbeitern und gemeinsam mit seinem Sohn Hermann steuert er die Firma durch die Fünfzigerjahre.

Hermann Stark, dritte Generation der Zimmerei Stark
Die dritte Generation

Hermann Stark baut die Zukunft.

Schon während der Meistervorbereitung interessiert sich Hermann Stark nicht nur für das Zimmerer-Handwerk, sondern auch für die allgemeine Baustatik — mit Fleiß und Energie erwirbt er auch hier fundierte Kenntnisse. 1962 legt er die Meisterprüfung ab, 1967 übernimmt er die Leitung, setzt auf die vielfältige Tradition des Betriebs und richtet ihn zielgerichtet auf die Zukunft aus.

Sägewerk und weitere Gebäude.

Hermann Stark kauft das Sägewerk an der Oettinger Straße. Von Kirchenrenovierungen bis zum Schuppen wird jeder Auftrag fachmännisch erledigt. 1982 beginnt der Bau einer Abbundhalle an der Hauptstraße — 1987 ist sie fertiggestellt.

Martin Stark, vierte Generation, in Zimmerertracht
Die vierte Generation

Martin & Anita Stark führen in die Moderne.

Mit 26 Jahren legt Martin Stark die Meisterprüfung ab, 1997 übernimmt er gemeinsam mit seiner Frau Anita die Leitung — schon 1998 entstehen Werkstatt und das neue Bürogebäude mit 400 m² Ausstellungsfläche. Seine Philosophie: Vielseitigkeit — und nichts verschwenden. Einen Baum sieht er nicht in Festmetern, sondern nutzt ihn mit Respekt von der Wurzel bis zum Wipfel.

Das erste Modulgebäude.

Martin Stark entwickelt ein erstes Modulgebäude — eine Bautechnik, die damals weit in die Zukunft weist. Energieoptimierung und 90 Prozent Fertigungstiefe sind neu. Pionierarbeit, auf der ein ganzer Geschäftsbereich wachsen wird.

Gründung der Schreinerei.

Die Firma wird um eine Schreinerei erweitert — und kann damit ein enorm erweitertes Leistungsspektrum anbieten: vom Dachstuhl bis zum maßgefertigten Möbel, alles aus einer Hand.

Christoph Hübler, Geschäftsführer Schreinerei Stark GmbH

Investitionen — und ein neuer Schreinerei-Chef.

Der Bau der zweiten Abbundhalle mit computergesteuerter Anlage beginnt; 2007 geht sie in Betrieb und Schreinermeister Christoph Hübler übernimmt die Leitung der Schreinerei. 2009 wird die Ausstellung um Küche & Einrichtung erweitert. Die Zimmerei firmiert zur GmbH um. Es folgen Investitionen in modernste Technik - Abbundanlage Hundegger K2i, selbstfahrender Autokran, 5-Achs-CNC.

Die Schreinerei wird ein eigenes Unternehmen.

Die Schreinerei Stark GmbH wird als eigenständiges Unternehmen gegründet.

Niederlassung Birkach.

Ein großer Meilenstein: Die Eröffnung der Niederlassung in Birkach schafft zusätzliche Arbeitsplätze in der Region.

Die Musterhäuser.

Startschuss für das erste Musterhaus in Modulbauweise: FrohNatur in Schäftlarn bei München. Später folgen 2inEins in Auhausen und das Atriumhaus in Wassertrüdingen.

Die neue Fertigungshalle.

Die neue Produktionshalle für Modul-, Gewerbe- und Hausbau entsteht: 3.654 m² mit Büroräumen. Die automatisierte Vorfertigung hat nun Platz — die komplette Produktion läuft im eigenen Haus.

100 Jahre STARK — und die Käferholzhalle.

STARK feiert das 100-jährige Jubiläum mit Aktionen übers ganze Jahr — über 200 Menschen arbeiten inzwischen im Unternehmen. Im selben Jahr entsteht die neue Lagerhalle aus Käferholz: verbaut werden die vom Borkenkäfer befallenen Fichten aus Martin Starks eigenem Waldbestand. Handwerksvernunft, wörtlich genommen.

Gert Bachmann, Geschäftsführer Zimmerei Stark GmbH

Stetiges Wachstum.

Rund 200 Mitarbeitende zählt das stetig wachsende Unternehmen. Zu Jahresbeginn wird Gert Bachmann als Geschäftsführer aufgenommen — und mit der Baumgarten GmbH und der Brüggemann Holzbau GmbH entsteht die ARGE BBS für Großprojekte.

Gründung der BS Holzmodulbau.

Gemeinsam mit Volker Baumgarten gründet Martin Stark die BS Holzmodulbau: versetzbare Gebäude aus Holzmodulen — inklusive Dach, Fassade und Innenausbau, seriell und prozessoptimiert gefertigt. Von Bürokomplexen über Schulen bis zum Hotel.

Familie Stark im Garten — die nächste Generation
Die fünfte Generation

Das nächste Kapitel steht bereit.

Mit Lena Engelhardt, Maximilian und Felix Stark ist die nächste Generation nachgewachsen — alle drei dem Werkstoff Holz verschrieben. Lena Engelhardt, Schreinermeisterin und Betriebswirtin HwO, ist seit 2019 Prokuristin; Maximilian ist Zimmerermeister und Bauingenieur, Felix angehender Zimmerermeister. Aus sechs Angestellten von 1920 sind rund 240 geworden — und seit Bestehen hat der Betrieb 141 Lehrlinge ausgebildet.

Das nächste Kapitel schreiben wir mit Ihnen.

Familienbetrieb seit 1920 · Fünf Generationen Handwerk · Ausstellung in Auhausen

info@stark-inspiration.de
Auhausen, Deutschland

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